Adventskonzert 2005


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Viel Beifall für Konzert der Jugendmusikschüler

Auch dank eines vielseitigen Repertoires erfreute das Adventskonzert der Jugendmusikschule Weinfelden in der reformierten Kirche Bussnang eine grosse Zuhörerschaft.

Bussnang - Neben einem Sommerkonzert ist auch das Adventskonzert der Querflötenklasse von Katharina Enders in den letzten Jahren zum beliebten Anlass im Jahresprogramm der Jugendmusikschule Weinfelden (JMSW) geworden. Über 100 Zuhörerinnen und Zuhörer genossen am Freitagabend in der reformierten Kirche Bussnang einen abwechslungsreichen Reigen weihnachtlicher Melodien.

Dass ihre Konzerte immer wieder zur vielseitigen Kostprobe aus der Arbeit an der JMSW werden, verdankt die Querflötenklasse jeweils der Mitwirkung von weiteren Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern. Einmal mehr sorgten in diesem Adventskonzert die Harfenklasse mit ihrer Lehrerin Valérie Nufer und die Cembalistin Brigitta Meister für besonders stimmungsvolle Klänge. Mit von der Partie waren ferner Martin Baur, Violoncello, Fabian Grunder, Bass, Domenik Prandini, Schlagzeug, und Curdin Janett am Klavier und als Leiter der «Small-Band». Diese setzte sich zusammen aus den Flötistinnen Seraina Zweifel und Jeruscha Spies, Lukas Curau, Tenorsaxofon, Manuel Schweiss, Trompete, Florence Brunner, Klavier, und Marius Grieder, Schlagzeug.

Talentierte Solistinnen

Nach dem Auftakt mit einigen Melodien von bekannten und unbekannten Weihnachtsliedern bekam das Publikum anspruchsvolle Kompositionen berühmter Meister zu hören. In Werken von Joh. J. Quantz und J. Bodin de Boismortier begeisterten die talentierten Querflötensolistinnen Rebecca Pfistner und Seraina Zweifel, im «Bourrée» von Johann Sebastian Bach glänzten Jasmin Schwenger und Rebecca Hauser als Solistinnen. Einen besonders warmherzigen Applaus ernteten die Zwischenspiele der fünf Harfenschülerinnen und -schüler und ihrer Lehrerin für freudvolle Interpretationen von zeitgenössischen Kompositionen.

Nach einem Medley aus traditionellen Gospelmelodien spielte die «Small-Band» für Jazzfreunde auf und erntete mit Stücken von H. Hancock und S. Rollins begeisterten Applaus. Nach einem weiteren Gospel, nämlich dem bekannten «Oh Happy Day» von den Edwin Hawkin Singers, den Curdin Janett eigens für die acht Flöten, Saxofon und Trompete arrangiert hatte, klang das Konzert besinnlich mit «Läutet ein zum Frieden» von R. R. Klein und einer Zugabe aus.

Thurgauer Zeitung vom 5. Dezember 2005
Text: Stephan Scheurer